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Oberflächenschäden am Glas können durch mechanische, thermische und chemische Einwirkungen entstehen. Verätzungen durch alkalische Einwirkungen Durch Mörtelspritzer, Zementschlämme und Auswaschungen aus Faserzementplatten bzw. unbehandelten Betonoberflächen können alkalische Bestandteile auf Glasoberflächen gelangen, die zu Verätzungen der Glaselemente führen.Insbesondere im Bauzustand sind bereits eingebaute Verglasungseinheiten vor derartigen Einwirkungen zu schützen. Während frische Mörtelspritzer und noch nicht abgebundene Zementschlämme mit Wasser entfernt werden können, sind im günstigsten Fall die durch Verätzungen eingetretenen Glasschäden durch spezielle Putzmittel, wie Essigsäure, Schlämmkreide und Ceroxid, zu entfernen. Langzeitschäden sind in der Regel nicht mehr behebbar. Schweißperlen bzw. Funkenflug durch Schleif- und Trennscheiben Wenn in der Nähe von Glasflächen Schweiß- oder Schleifarbeiten durchgeführt werden, kann es zu nicht mehr zu entfernenden Einbränden von Schweißbzw. glühenden Schleifpartikeln kommen. Nach Entfernung der Rückstände verbleiben Ausmuschelungen in der Glasoberfläche. Fassadenreinigungsmittel häufig sind Fassaden - vor allem Mauerwerk - während des Baufortganges stark verunreinigt. Auch kann es zu Ausblühungen kommen. Zur Reinigung der Flächen werden dann häufig flusssäurehaltige Fassadensteinreiniger verwendet, deren Bestandteile die Glasoberfläche verätzen können. Dies kann durch Abdecken der Gläser mit Folie verhindert werden. Vor den genannten Einflüssen ist das Glaselement zu schützen, da Beanstandungen dieser Art bauseitig zu vertreten sind.Schutzmaßnahmen können infolge der Verschiedenartigkeit der Ursachen nicht generell aufgeführt werden. Sie sind in jedem einzelnen Fall zu beurteilen und zu veranlassen. |