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Wärmeschutz

Eine ungehinderte Sicht auf die Umgebung. Innenräume im Wechselspiel des natürlichen Lichtes, ein Leben wie im Freien das alles ermöglicht eine großzügige Verglasung.Werden aber nur einfache Isoliergläser ohne Wärmeschutzbeschichtung eingesetzt, so drohen erhebliche Wärmeverluste durch das Glas, die sich in der Heizkostenrechnung bemerkbar machen und die die Umwelt durch den Ausstoß von Kohlendioxid belasten. Nach den Bestimmungen der neuen Wärmeschutzverordnung ist es aber nicht nur wichtig, daß Isoliergläser Wärmeverluste reduzieren, sondern auch daß sie möglichst viel passive Solarenergie gewinnen können. Der Einsatz des Wärme-Isolierglases in jedem Fall vorteilhaft, denn aufgrund seines speziellen Aufbaus hält es die Wärme wesentlich besser im Raum als herkömmliches Isolierglas und gewinnt gleichzeitig viel Sonnenenergie hinzu. Weil Wärmeschutzglas einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet, darf es in der Ausführung 14 und 16 mm Scheibenzwischenraum gemäß der Vergaberichtlinien den "Blauen Umweltengel" tragen.

Wärmeschutzglas und seine Fähigkeiten

Der niedrige Wärmedurchgangswert von (1,5 und 1,3 W/m²K) wird durch eine hauchdünne Edelmetallbeschichtung, die auf einer Scheibe zum Scheibenzwischenraum hin aufgebracht wird, sowie durch eine Edelgasfüllung erreicht. Die Beschichtung ist sowohl in der Ansicht als auch in der Durchsicht nahezu farbneutral. Wärmeschutzglas schützt nicht nur vor Wärmeverlusten, es gewinnt durch die Sonneneinstrahlung auch Wärme hinzu.Während der Energiedurchgang nach außen erheblich reduziert wird, dringen in umgekehrter Richtung wärmende Sonnenstrahlen zum überwiegenden Teil nach innen.Die Gesamtenergiedurchlässigkeit beträgt 62%. Das Verhältnis dieser passiven Solarenergiegewinne zu den Wärmeverlusten wird im Bilanz-k-Wert (keq-Wert) ausgedrückt. Wärmeschutzgläser liefert einen günstigen Bilanz-k-Wert, sowohl bei Ausrichtung der Fenster nach Süden, Osten/Westen oder Norden. Mit Wärmeschutzglas können die in der Wärmeschutzverordnung für den Neubau geforderten Werte selbst bei großzügiger Verglasung auf der Nordseite erfüllt werden. Auch im Renovationsbereich, für den die Wärmeschutzverordnung einen max. k-wert des Fensters von 1,8 W/m² K vorschreibt, bietet sich der Einsatz aufgrund seines niedrigen Wärmedurchgangswertes an.